Schmetterlingsgarten selber zaubern
Schmetterlingsmagneten: Mehr als nur bunte Blüten
Um Schmetterlinge in Ihren Garten zu locken, braucht es nicht viel – um sie jedoch langfristig zu halten, ist die Wahl der richtigen Pflanzen entscheidend. Ein weit verbreiteter Irrtum: Nektarpflanzen allein reichen nicht aus. Was viele nicht bedenken: Die Nektarpflanze ist nicht die „Kinderstube“ der Falter. Nach der Paarung suchen die Weibchen gezielt nach speziellen Futterpflanzen, um dort ihre Eier abzulegen. Nur hier finden die Raupen die Nahrung, die sie zum Überleben brauchen. Da viele Arten auf eine einzige Pflanzenart spezialisiert sind, ist Vielfalt im Garten lebensnotwendig.
Vorsicht vor „Betrugspflanzen“:
Viele beliebte Gartenbewohner wie die Forsythie oder Hortensien sehen im Frühling zwar prächtig aus, sind aber für die Natur leider wertlos. Diese „Betrugspflanzen“ bieten weder Nektar noch Pollen und lassen Wildbienen und Schmetterlinge hungrig zurück.
Echte Helden für Ihren Garten:
Ersetzen Sie wertlose Ziergehölze durch echte Insektenmagneten mit Mehrwert für Vögel und Insekten:
• Heimische Gehölze: Die Kornelkirsche (Cornus mas), der Faulbaum (Rhamnus frangula) oder der Hartriegel (Cornus).
• Blühende Magneten: Bartnelken, rote Spornblumen und Mariendisteln ziehen Falter magisch an.
Samen aus eigener Gewinnung In unserem Shop finden Sie eine Auswahl an naturbelassenen Samen sowie unsere spezielle Mischung aus Wildblumensamen – direkt aus unserer eigenen Gewinnung in Lützelflüh.
Hier finden Sie Gehölze wie Faulbaum oder Kornellkirsche
• Heimische Gehölze: Die Kornelkirsche (Cornus mas), der Faulbaum (Rhamnus frangula) oder der Hartriegel (Cornus).
• Blühende Magneten: Bartnelken, rote Spornblumen und Mariendisteln ziehen Falter magisch an.
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Hier finden Sie Gehölze wie Faulbaum oder Kornellkirsche
Brennnesseln

Die Brennnessel: Die wahre Wiege der Könige
Was in vielen Gärten fälschlicherweise als „Unkraut“ bekämpft wird, ist in Wahrheit das wertvollste Heiligtum unserer Natur: Die Brennnessel ist die Wiege der Könige unter den einheimischen Tagfaltern. Ohne sie bliebe der Himmel über unseren Wiesen leer, denn sie ist die unverzichtbare Kinderstube für jene Arten, die wir so sehr bewundern.
Diese „Brennnessel-Falter“ können ausschliesslich hier überleben:
• Tagpfauenauge – der majestätische Klassiker.
• Kleiner Fuchs – unser leuchtender Frühlingsbote.
• Landkärtchen – der geheimnisvolle Verwandlungskünstler.
• Admiralsfalter – der stolze Wanderer zwischen den Welten.
• C-Falter – erkennbar an seinem markanten, weissen C- Zeichen.
• Höckereulen – die versteckten Meister der Tarnung. Vom Winterschlaf und grosser Sehnsucht Wer diese Falter im Garten fliegen sehen möchte, muss die Brennnessel (besonders die Grosse und die Rotstielige, Urtica dioica) hegen und pflegen, statt sie zu mähen. Hier geschieht das Wunder: Nachdem sich die Raupen in ihrer grünen Wiege sattgefressen haben, verpuppen sie sich an trockenen Ästchen. Kurze Zeit später schlüpfen die farbenprächtigen Falter. Während der Admiral als mutiger Zugvogel in den Süden zieht, trotzen die anderen als „Imago“ (fertiger Schmetterling) zusammengefaltet in Baumkronen dem Frost, um im nächsten Frühjahr den Kreislauf von Neuem zu beginnen.
• Tagpfauenauge – der majestätische Klassiker.
• Kleiner Fuchs – unser leuchtender Frühlingsbote.
• Landkärtchen – der geheimnisvolle Verwandlungskünstler.
• Admiralsfalter – der stolze Wanderer zwischen den Welten.
• C-Falter – erkennbar an seinem markanten, weissen C- Zeichen.
• Höckereulen – die versteckten Meister der Tarnung. Vom Winterschlaf und grosser Sehnsucht Wer diese Falter im Garten fliegen sehen möchte, muss die Brennnessel (besonders die Grosse und die Rotstielige, Urtica dioica) hegen und pflegen, statt sie zu mähen. Hier geschieht das Wunder: Nachdem sich die Raupen in ihrer grünen Wiege sattgefressen haben, verpuppen sie sich an trockenen Ästchen. Kurze Zeit später schlüpfen die farbenprächtigen Falter. Während der Admiral als mutiger Zugvogel in den Süden zieht, trotzen die anderen als „Imago“ (fertiger Schmetterling) zusammengefaltet in Baumkronen dem Frost, um im nächsten Frühjahr den Kreislauf von Neuem zu beginnen.
Knoblauchsrauke und Wiesenschaumkraut

Der Aurorafalter: Ein getarnter Kristall im Frühlingslicht. Oft wird er im Vorbeifliegen unterschätzt oder gar mit dem gewöhnlichen Kohlweissling verwechselt – doch wer genauer hinsieht, entdeckt ein Wunder der Natur. Während die Männchen mit ihren leuchtend orangefarbenen Oberflügeln wie kleine Sonnenstrahlen durch Lützelflüh tanzen, tragen die Weibchen ein edles Geheimnis: Ein filigranes, moosgrünes Tarnmuster auf der Unterseite, das sie auf Blüten fast unsichtbar macht.
Kein Schädling, sondern ein reiner Blütenfreund! Ganz wichtig: Der Aurorafalter ist absolut harmlos für den Gemüsegarten! Seine Raupen sind Feinschmecker und ernähren sich ausschliesslich von wilden, krautigen Blütenpflanzen. Wer dem Aurorafalter eine „Kinderstube“ bieten möchte, sollte diese Pflanzen in seinem Garten willkommen heissen:
Knoblauchsrauke – das schattige Lieblingsplätzchen.
Wiesenschaumkraut – die klassische Frühlingswiese.
Nachtviole – für den duftenden Gartenabend.
Die Farbwahl der Falter: Violett und Weiss
Wenn die Falter geschlüpft sind, suchen sie gezielt nach violetten und weissen Blüten, um ihren Durst zu stillen. Als wahre „Nektar-Magneten“ für den Aurorafalter gelten:
Gänsekresse & Günsel
Lichtnelken & Salbei
Disteln jeder Art (ein Muss für jeden Schmetterlingsgarten!)
Wilde Möhre, Gewürzfenchel, Karotten, Fenchel, Dill und Weinraute

Der Schwalbenschwanz: Ein bedrohter König in unseren Gärten
Er ist der grösste und imposanteste Tagfalter im deutschsprachigen Raum – doch seine Krone wackelt. Während sein Verwandter, der Segelfalter, in der Schweiz bereits fast gänzlich verschwunden ist, hat es nun auch der Schwalbenschwanz auf die Rote Liste der bedrohten Arten geschafft. In Teilen Deutschlands gilt er bereits als ausgestorben.
Gefahr durch die Landschaftspflege: In der freien Natur ernährt sich die Raupe des Schwalbenschwanzes von Doldengewächsen wie der Wilden Möhre, wilder Pastinake und Giersch. Doch hier lauert die Tragik: Oft wird genau dieses Grün bei der Waldweg- und Landschaftspflege abgemäht, noch bevor die Pflanzen versamen können – und mit ihnen verschwindet die Lebensgrundlage einer ganzen Generation. Helfen Sie mit: Ein Buffet für den Edelfalter Möchten Sie diesen majestätischen Gast in Ihren Garten locken? Dann verwandeln Sie Ihr Beet in eine Schlemmerzone für Raupen und Falter:
• Die Kinderstube (Raupenfutter): Pflanzen Sie Dill, Weinraute, Karotten und besonders den mehrjährigen Gewürzfenchel. Er ist der absolute Favorit!
• Die Tankstelle (Nektarquellen): Schwalbenschwänze werden von roten und violetten Blüten magisch angezogen. Besonders beliebt an der Nektar-Bar:
• Natternkopf & Wiesen-Witwenblume
• Rote Spornblume & Mariendistel
• Löwenzahn & Gundermann
Gefahr durch die Landschaftspflege: In der freien Natur ernährt sich die Raupe des Schwalbenschwanzes von Doldengewächsen wie der Wilden Möhre, wilder Pastinake und Giersch. Doch hier lauert die Tragik: Oft wird genau dieses Grün bei der Waldweg- und Landschaftspflege abgemäht, noch bevor die Pflanzen versamen können – und mit ihnen verschwindet die Lebensgrundlage einer ganzen Generation. Helfen Sie mit: Ein Buffet für den Edelfalter Möchten Sie diesen majestätischen Gast in Ihren Garten locken? Dann verwandeln Sie Ihr Beet in eine Schlemmerzone für Raupen und Falter:
• Die Kinderstube (Raupenfutter): Pflanzen Sie Dill, Weinraute, Karotten und besonders den mehrjährigen Gewürzfenchel. Er ist der absolute Favorit!
• Die Tankstelle (Nektarquellen): Schwalbenschwänze werden von roten und violetten Blüten magisch angezogen. Besonders beliebt an der Nektar-Bar:
• Natternkopf & Wiesen-Witwenblume
• Rote Spornblume & Mariendistel
• Löwenzahn & Gundermann
Faulbaum und Purgier-Kreuzdorn

Der Zitronenfalter, ein Winterkönig mit eingebautem Frostschutz.
Er ist das strahlende Symbol für das Ende des Winters: Der Zitronenfalter. Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen über Lützelflüh tanzen, erwacht dieser knallgelbe Flieger aus einem Zustand, der fast an Zauberei grenzt.
Das Geheimnis des Überlebens
Während andere Falter Schutz suchen, produziert der Zitronenfalter im Spätherbst ein körpereigenes Frostschutzmittel. Er „friert“ sich im Gebüsch einfach selbst ein und trotzt so unbeschadet den eisigen Minustemperaturen. Sobald der Frühling anklopft, setzt der „Auftaumechanismus“ ein – und der gelbe Blitz schiesst wieder über unsere Wiesen.
Die seltene Kinderstube: Doch der schöne Schein trügt: Der Zitronenfalter ist bei der Eiablage extrem wählerisch. Wer diesem Frühlingsboten wirklich helfen möchte, braucht die richtigen Sträucher im Garten. Die Raupen überleben ausschliesslich auf:
• Faulbaum (Rhamnus frangula)
• Kreuzdorn (Rhamnus cathartica) Die erste Nektar-Bar des Jahres Nach dem Erwachen haben die Falter riesigen Hunger. Um sie „bei Laune zu halten“, sollten diese Frühblüher und Garten-Lieblinge nicht fehlen:
• Obstblüten: Apfel- und Pflaumenbäume
• Frühlingsboten: Krokusse, Primeln und Leberblümchen
• Sommer-Magneten: Rote Spornblume, Rosmarin und Flockenblumen
Er ist das strahlende Symbol für das Ende des Winters: Der Zitronenfalter. Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen über Lützelflüh tanzen, erwacht dieser knallgelbe Flieger aus einem Zustand, der fast an Zauberei grenzt.
Das Geheimnis des Überlebens
Während andere Falter Schutz suchen, produziert der Zitronenfalter im Spätherbst ein körpereigenes Frostschutzmittel. Er „friert“ sich im Gebüsch einfach selbst ein und trotzt so unbeschadet den eisigen Minustemperaturen. Sobald der Frühling anklopft, setzt der „Auftaumechanismus“ ein – und der gelbe Blitz schiesst wieder über unsere Wiesen.
Die seltene Kinderstube: Doch der schöne Schein trügt: Der Zitronenfalter ist bei der Eiablage extrem wählerisch. Wer diesem Frühlingsboten wirklich helfen möchte, braucht die richtigen Sträucher im Garten. Die Raupen überleben ausschliesslich auf:
• Faulbaum (Rhamnus frangula)
• Kreuzdorn (Rhamnus cathartica) Die erste Nektar-Bar des Jahres Nach dem Erwachen haben die Falter riesigen Hunger. Um sie „bei Laune zu halten“, sollten diese Frühblüher und Garten-Lieblinge nicht fehlen:
• Obstblüten: Apfel- und Pflaumenbäume
• Frühlingsboten: Krokusse, Primeln und Leberblümchen
• Sommer-Magneten: Rote Spornblume, Rosmarin und Flockenblumen
Kleines Nachtpfauenauge

Bald gibt es mehr zu lesen...



